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Auſſerhals der Umgebungen des kaiſerlichen Pa⸗ laſtes raget hervor die Sophien⸗Kirche. Sie iſt von den Thoren des grohßherrlichen Schloſſes gegen 700 Schritte entfernt, liegt ebenfalls auf den Anhoͤ⸗ hen des erſten Huͤgels, und erhaben uͤber die Gaͤr⸗ ten des erſten Thales, aus welchen Stiegen in den Palaſt und in die Sophien⸗Kirche fuͤhren. Dieſe hat oͤſtlich ſaufte Erhoͤhungen, welche ſich jedoch nach und nach in eine untere und okere Ebene ausbilden.
Von der Sophien⸗Kirche erſtrecket ſich zwi⸗ ſchen Suͤd und Weſt eine 700 Schritte lange Ebene bis zur Rennbahn, Die Laͤnge dieſer betraͤgt uͤber 2 Stadien— die Breite eine Stadie. Ihre Flaͤche iſt ſchnureben; aber von 3 Seiten mit Anhoͤhen ein⸗ geſchloſſen, die oͤſtlich zwar unbedeutend, aber weſt⸗ lich ſchon ſehr abhaͤngig und ſteil, doch von der Seite des Propontis ganz ſenkrecht abſchuͤſſig, und oft uͤber 5“0 Schuhe hoch ſind. Die Ebene der Renn⸗ bahn iſt uͤbrigens nur kuͤnſtlich, und durch eigene Schwibboͤgen und Woͤlbungen veranſtaltet, von denen man die herrlichſte Ausſicht auf den Propontis hat, ſo, daß man von der Rennbahn nicht nur die Schif⸗ fenden, ſondern ſogar tanzende Delphine bemerket. Zwiſchen der Rennbahn und dem Propontis iſt eine 400 Schritte breite Ebene, auf welcher der Tem⸗ pel des Bacchus und des Sergius, nebſt der Pforte des Leo Marcellus ſich befindet, welche Gegenſtaͤnde wir noch beruͤhren werden.


