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die prachtvolle Rennbahn, zeichneten die Stadt aus, majeſtaͤtiſch ſtrahlte die Kaiſers⸗Wohnung. Kon⸗ ſtantinopel ward herrlicher, groͤßer, reicher, als Rom. Die Laſtſchiffe Aegyptens, die Speicher Aſiens, Phoͤniziens und Syriens, eeichten nicht hin zu ſaͤttigen der Voͤlker Schaaren, welche Kon⸗ ſtantin, andere Staͤdte entvoͤlkernd, zu Byzanz zuſammentrieb. Bereits umſaßte eine Mauer von 15 Stadien die Stadt und den Iſthmus von einem Meere bis zum anderen. Doch noch rieſiger ſollte es werden unter den folgenden Kaiſern. Ein Theil des die Stadt beſpielenden Meeres ward ausgetrocknet, und auf Pfaͤhlen erhoben ſich neue Quartiere. Dieſes war aber auch wegen der von allen Seiten in die Stadt ſtröͤmenden Menſchen⸗Maſſe, die entweder Kriegs⸗Dienſte oder Handelsſchaften oder andere Ver⸗ aulaſfungen dahinriefen, hoͤchſt nothwendig. Daher kam es auch, daß bei den ohnehin engen Straßen, und bei der Unzahl von Menſchen und Thieren, dis Stadt nur mit Gefahr durchwandelt werden konnte. So war Konſtantinopel zu den Zeiten der Kaiſer Arecadius und Theodoſius des Juͤngern. In den Zeiten des Kaiſers Juſtinian wurde beſonders der enge Zuſammenhang, das Fortlaufende der Ge⸗ baͤude der Stadt und ihre Aneinander⸗Schichtung be⸗ merkt, welche von der Art war, daß man nirgends einen ganz freien Platz traf.
Wie groß zu eben dieſer Zeit Konſtantinopel


