Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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, 243 Verfuͤhrung der Mannſchaft deſſelben. Er verweilte

eeinige Tage unter dem Scheine, als wollte er in die ihm gemachten Vorſchlaͤge eingehen. Endlich aber

erklaͤrte er, daß er ohne Wiſſen ſeiner Freunde keinen Entſchluß faſſen koͤnne, und kehrte unter dieſem Vor⸗ wande nach Bonao zuruͤck. Ungeachtet der Admiral daruͤber hoͤchſt unzufrieden war, ſo ließ er ihn doch durch den ernſthaften und ſcharfſinnigen Diego aus

Salamanka begleiten, um die Geſinnungen der

Raͤdelsfuͤhrer zu vernehmen. Allein dieſe machten ſehr außerordentliche Forderungen, welche den Rech⸗ ten des Koͤnigs, wie dem Anſehen und der Ehre des Admirals in gleichem Grade widerſtrebten. Rol dau war ſelbſt uͤberzeugt, daß dieſe Bedingungen nicht an⸗ genommen werden koͤnnten; er wartete alſo nicht ein⸗ mal die Antwort ab, ſondern ruͤckte ſogleich vor die Schanze Konzeption in der Hoffnung, ſie ſchnell einzunehmen. Allein unter Balleſter's Wachſam⸗ keit war dieſes Vorhaben nicht mit ſtuͤrmender Hand auszufuͤhren. Die Empoͤrer ſuchten alſo, ſie durch Hunger zu beſiegen; weßwegen ſie auch das Waſſer ableiteten.

Waͤhrend ſie mit dieſer Zerſtoͤrung eifrig beſchaͤt⸗ tigt waren, ſchickte der Admiral den von den Empoͤ⸗ rern immer beſonders geachteten Karvajal mit un⸗ bedingter Vollmacht, ſich mit ihnen auf jede Bedin⸗ gung zu vergleichen, welche mit Ehre und Billigkeit heſtehen koͤnnte. Dieſer erneuerte alſo bei ſeiner Au⸗