kunft die fruͤhere Unterhandlung, und verglich ſich mit ihnen in der Art, daß ſie alle nach Spanien zu⸗ ruͤck kehren ſollten, wozu ihnen der Admiral zwei gut ausgeruͤſtete Schiffe im Hafen Paragua bewilligen wuͤrde, auf welchen ſie mit ihren indiſchen Maͤdchen oder Weibern zuruͤck kehren koͤnnten. Der Admiral wuͤrde ihnen ihre treu geleiſteten Dienſte beſcheinigen, und alles erſetzen, was ihnen angeblich genommen wurde. Roldan unterzeichnete dieſe Bedingungen mit dem Zuſatze, daß ihre Genehmigung in 10 Tagen folgen muͤßte. Der Admiral unterſchrieb ſie ſchon nach wenigen Tagen mit dem Anhange, daß die Em⸗ poͤrer in so0 Tagen abreiſen ſollten; wozu e. ſogleich Anſtalten machte, waͤhrend Roldan nach Fara⸗ gua zuruͤck kehrte. Da ein Theil von deſſen Anhaͤn⸗ gern keine Luſt mehr hatte nach Spanien zuruͤck zu kehren, ſo ließ ihnen der Admiral die freie Wahl, ſich haͤuslich auf der Inſel nieder zu laſſen, und ſogar wieder in ſeine Dienſte zu treten, wenn ſie die ſchul⸗ dige Ehrfurcht und den Gehor ſam beobachten wollten. Ddiie verſprochenen Schiffe ſegelten nach Tara⸗ gua ab, wurden aber durch einen heftigen Sturm verhindert, zur rechten Zeit einzutreffen. Dieſes wid⸗ rige Ereigniß diente dem Roldan zum Vorwande, den Vergleich unbeachtet zu laſſen, weil der Admiral vhn zu hintergehen geſucht habe. Karvajal fuͤhrte zwar daruͤber die bizterſten Klagen, und forderte die Empoͤrer durch einen oͤffentlichen Anſchlag zur Erfuͤl⸗
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