Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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zur Abfahrt bereiten Schiffen auf neue Entdeckung3en auszuſchicken. Allein unter den gegenwaͤrtigen Um⸗« ſtaͤnden ſei er kaum in der Hauptſtadt ſeines Lebens 1 ſicher; er koͤnne ſich daher weder der Schiffe, dieſes

einzigen Nothmittels, noch der Unterſtuͤtzung eines ſo tapferen Mannes, als ſein Bruder iſt, berauben. Ohne Zweifel haͤtte ſein Bruder unterdeſſen Neu⸗

Spanien entdeckt, wenn dieſe Hinderniſſe nicht ein⸗

getreten waͤren.

Der Admiral ſchickte mit dieſen Schiffen 170 koſt⸗ bare Perlen, einige Goldklumpen, eine Menge Sack⸗ tuͤcher von allerlei Farben, und dem feinſten Gewebe, eine Beſchreibung der entdeckten Laͤnder, eine Zeich⸗ nung der Inſeln, und einen umſtaͤndlichen Bericht von ſeiner Reiſe. Doch der Werth ſeiner Briefe wurde ſehr gemindart durch die gleichzeitigen hoͤchſt boshaften Briefe und Aufſaͤtze, welche Roldan und deſſen Anhaͤnger an den Biſchof von Fonſeka zu Badajoz ſendeten, und welche als unerſchoͤpfliche Quelle fuͤr die ſtete Verlaͤumdung der Kolombe dieſem dienten. Wenigſtens iſt gewiß, daß der Ad⸗ miral ſeine hoͤchſten Leiden nur ihm zurechnen konnte. Da Roldan nach dem Abſegeln der Schiffe kei⸗ nen Vorwand mehr hatte, warum er von dem ſiche⸗ ren Geleitsbriefe keinen Gebrauch machen wollte, ſo beſchloß er mit eben ſo großer Argliſt, als Verwegen⸗ deit nach San⸗Domingo zu kommen, aber nicht zur Verſoͤhnung mit dem Admirale, ſondern zur