Obſchon der Admiral gleichzeitig vom Gichte an dem Fuße gequaͤlt, und von der Auſtrengung ſehr ermattet war, ſo wollte er doch noch weiter gegen Suͤd ſegeln, ehe er ſich nach Weſt wendete. Bis zum 21. Juli blieb er ſeinem Vorſatze getreu; allein Mangel an Waſ⸗ ſer noͤthigte ihn, auf Nord gegen Oſt zu ſegeln, um an die karaibiſchen Inſeln zu kommen. Am 22. Juli ſah er ſehr viele Voͤgel von Oſt⸗Suͤd⸗Oſt nach Nord⸗Oſt ziehen, woraus er auf ein nahes Land ſchloß. Deſſen ungeachtet aͤnderte er ſeinen Lauf, und am 31. Juli entdeckte der Matroſe Perez aus Huelva im Maſtkorbe drei Berge auf 15 Meilen. Bei der Annaͤherung erblickte der Admiral am 1. Auguſt ein Vorgebirge Coſta im Weſten, an deſſen Fuße ein Hafen ſich oͤffnete, welcher von einem Felſen, in Ge⸗
ſtalt einer Galeere, gebildet wurde, weßwegen er ihn
Galera nannte. Da er aber nicht einlaufen konnte, ſo drehte er ſich · Meilen weiter gegen Suͤd, wo er zwar keinen Hafen, aber die Kuͤſte bis an das Meer mit Baͤumen bewachſen ſah.
Nach der dreiſpitzigen Form nannte er die Inſel Drefaltigkeit(Trinidad)*). Am paͤchſten Tage
*) Neiſe nach den Inſeln Trinidad, Tabago und Margaretha, wie in verſchiedene Theile von Venezuela in Suͤd⸗Amerika von J. J. Dau⸗ rion Lavayſſe, uͤberſetzt und mit Noten verſe⸗ den, von Zimmermann. Mit einer Karte.
eimar, 1816. 8. Ein vortreffliches Werk!


