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Hiſpaniola ſegeln, und hegte die Hoffnung, In⸗ ſeln oder feſtes Land zu finden. Zwar war ihm dieſe Gegend nach ganz unbekannt; allein er hatte von den Einwohnern dieſer Inſel vernommen, daß ſie einſtens von ſchwarzen Menſchen beſucht worden ſeien, welche mit Spießen bewaffnet waren, und dieſe ſeien mit ſchoͤnem Metalle(Guanin) beſchlagen geweſen. Sol⸗ che Lanzenſpieße hatte er auch als eine Seltenheit nach Spanien geſendet, wo man 5—s Mal ſo viel Gold, als Silber und Kupfer darin finden wollte. Er hegte die Meinung, die weite Reiſe von Afrika bis an die antilliſchen Inſeln ſei nicht auf den ge⸗ ringen Fahrzeugen der Afrikaner zu machen; folglich muͤßten die ſchwarzen Menſchen viel naͤher wohnen. Von der Inſel Ferro wendete er ſich gegen das gruͤne Vorgebirge; am 27. Juni ſah er die Juſel Sal, dann Bueno⸗Viſta, und am 30 ankerte er bei St. Jago, damit er einiges Vieh aufnehmen, und nach Hiſpaniola befoͤrdern koͤnnte. Da einige ſeiner Leute krank wurden, ſo hielt er die ſchlechte Luft dieſer Inſel gefaͤhrlich; er ſegelte alſo bald wieder ab. Am 4. Juli ließ er bis auf fuͤnf Grade noͤrdlicher Breite gegen Suͤd⸗Oſt ſteuern. m 13. war bei hoͤchſt truͤbem Himmel eine ſolche Hitze, daß das Theer ſchmolz, daß Waſſer uͤberall in das Schiff drang, und die Lebensmittel verdorben ſiud. Das Getreid branute ganz hell, der Speck vertroͤfelte, und der Wein wallte kochend aus den zerſprungenen Faͤſſern.


