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kommen, ohne der portugieſiſchen Flotte zu begegnen,
welche er am Vorgebirge St. Vincent zu treffen vermuthete. Nachdem er dort ſich mit Waſſer wieder verſehen hatte, ſegelte er nach Madeira. Am 19. ankerte er bei der Inſel Gomeraz da er daſelbſt er⸗ fuhr, ein frantoͤſiſches Kriegsſchiff habe zwei ſpauiſche Karavellen weggenommen, ſo ſegelte er demſelben entgegen, und nahm eine wieder weg. In der Naͤhe der Inſel Ferro kam er auf den Entſchluß, neue Entdeckungen zu machen; weßwegen er nur drei Schiffe geraden Weges nach Hiſpaniola ſendete. Das erſte unter der Leitung Alfonſo Sauche; von Karvajal, eines hochgeachteten Offiziers; das zweite unter Pedro d'Arana, eines Verwandten des Befehlshabers in der von Caunaboa zerſtoͤrten Schanze Natividad; und das dritte unter Joh. -Anton Kolomb, einem Verwandten des Admi⸗ rals aus Genua. Dieſe drei Hauptleute ſollten die Stelle des oberſten Befehlshabers unter ſich wechſeln laſſen. Er gab ihnen die Weiſung, ungefaͤhr 800 Meilen von Oſt nach Suͤd, dann auf Weſt⸗Nord⸗Weſt zu ſegeln, um die Inſel Porto⸗Ricco zu finden, wovon ſie leicht nach San⸗Domingo kommen wuͤrden.
Er verſah ſich mit alem Noͤthigen fuͤr eine weite Neiſe, und fuhr vorerſt nach Ferro, der weſtlichſten unter den kanariſchen Inſeln. Er wollte bis an die
Linie nach Suͤd, dann bis nach Suͤd⸗Oſt weſtlich von


