Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Paragua, welcher kaum 2 Meilen von Bohe⸗ chio's Wohnſitze entfernt war, begab ſich dieſer und Anacoana ohne Bedenken dahin. Dieſe hatte nicht weit vom Ufer eine zierliche Wohnung fuͤr den Gene⸗ ral eingerichtet, worin er zu ſeiner groͤßten Verwunde⸗ rung unter andern Geraͤthen auch hoͤlzerne ſo zierlich ausgearbeitete Stuͤhle fand, daß er glaubte, ſie ſeien mit Seide uͤberzogen. Ungeachtet die Fuͤrſtin auch ſchoͤne Nachen beſaß, ſo beſtieg ſie doch des andern Tages ohne Bedeaken die ſpaniſche Barke, deren Schiff das erſte europaͤiſche an dieſer Kuͤſte geweſen iſt. Die Spanier feuerten ihr grobes Gefchuͤtz zum groͤßten Schrecken der Indier ab; je mehr der Gene⸗ ral daruͤber lachte, deſto mehr munterte Anacvana bei dem Schalle der Muſik ihr Gefolge auf. Sie und ihr Bruder nahmen von allen Theilen des Schiffes Einſicht, und wurden in die groͤßte Verwunderung ge⸗ ſetzt, woruͤber der General ſich ſehr freute.

Waͤhrend der Adelantade Don Bartholoma ſehr eifrig 1496 das allgemeine Beſte zu befoͤrdern ſuchte, ſchmiedete der vom Admirale ernannte Ober⸗ richter Roldan Pimenes einen Plan, wo⸗ durch die ſpantſche Herrſchaft auf der ganzen Inſel haͤtte zerſtoͤrt werden koͤnnen. Wahrſcheinlich war er ſchon durch Aguado zum Streben nach Unabhaͤngig⸗ keit verleitet worden. So lange der General anwe⸗ ſend war, wurde er durch dieſen im Zaume gehalten; ſobald aber dieſer in der Ferne geraume Zeit beſchaͤftigt