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das unertraͤgliche Joch abzuſchuͤtteln. Zwar liebte ihr Kazik den Frieden, allein ſie noͤthigten ihn zum Auf⸗ ſtande durch die Drohung, daß ſie bei ſeiner Weige⸗ rung einen andern Kaziken zu ihrem Anfuͤhrer auffor⸗ dern wuͤrden. Der General hatte bereits ſeinen Sitz nach San⸗Domingo verlegt, als er die Nachricht von dem bevorſtehenden Aufruhre erhielt. Er ließ weder dem Kaziken Zeit, ſeine Indier zu verſammeln, noch den uͤbrigen Kaziken, ſeinem Beiſpiele zu folgen, ſondern er brach in groͤßter Eile gegen ſeine Feinde auf. Er uͤberfiel in einer Nacht unvermuthet die vie⸗ len 1000 Indier, welche ſich um Guarinoerx ver⸗ ſammelt hatten, hieb viele nieder, und nahm ihn ſelbſt gefangen. Zwar ließ er ihn auf dringendes Bitten von deſſen Unterthanen wieder frei, aber erſt nach ge⸗ hoͤriger Beſtrafung derjenigen, welche ihn zum Er⸗ greifen der Waffen gereizt hatten.
Zu gleicher Zeit machten ihm Bohechio und Anacvoana zu wiſſen, ihre Abgabe ſei zur Uebergabe bereit. Hierauf befahl er ſeinem Bruder Don Die⸗ go, er moͤge ſich zu Waſſer nach der Kuͤſte von Pa⸗ ragna begeben, waͤhrend er ſich zu Land dahin ver⸗ fuͤge, um perſoͤnlich das erſte Zeichen der Unterthaͤnig⸗ keit von den Kaziken zu empfangen. Dieſe gingen ihm mit 32 ihrer Vornehmſten entgegen; hinter ihnen folgten ſehr viele Indier, welche theils rohe— theils geſponnene Baumwolle und eine Menge Lebensmittel trugen. Bei der Ankunft des Schiffes im Hafen von


