201
Kolomb's veranlaßt hatte, ſo erbot ſie allen nicht eingebornen Unterthanen Spanieus eine Theilnahme an der Fahrt nach Indien; was ihm die ſchoͤnſte Genug⸗ thuung gegen Boyl als Katalonier, und gegen Margarita als Arragonier geweſen iſt.
Waͤhrend des Admirals Aufenthalte in Spanien kamen die 3 Schiffe, welche bei ſeiner Nuͤckkehr aus Kadix ausliefen, im Juli zu Iſabella gluͤcklich an. Sein Bruder Bartholoma faßte neuen Muth, und ſendete die Schiffe mit neuen Schaͤtzen und 300 aufruͤhreriſchen Indiern ſogleich zuruͤck, weil beide Majeſtaͤten deren Leibeigenſchaft fuͤr die zweckmaͤßigſte Strafe hielten. Zugleich machte er den Admiral auf die ungluͤckliche Wahl der Gegend der Pflanzſtadt merkſam, und rieth zur Anlage eines andern Wohn⸗ platzes, wenn er dauerhaft ſeyn ſollte. Da der Hof dieſe Angelegenheit dem Ermeſſen des Admirals uͤber⸗ laſſen hatte, ſo erinnerte er ſich der guten Haͤfen, vortrefflichen Weideplaͤtze und des fruchtbaren Boden, welche er auf ſeiner letzten Reiſe an der ſuͤdlichen Kuͤſte wahrgenommen hatte, und zugleich deren Naͤhe zum Bergwerke St. Chriſtoph. Er ſchickte alſo ſo⸗ gleich ein Schiff an ſeinen Bruder mit der Weiſung, die Pflanzſtadt eheſtens in dieſe Gegend zu verſetzen. Das Schiff kam zur naͤmlichen Zeit an, als Bar⸗ tholholoma nach andern eingezogenen Nachrichten das Naͤmliche vornehmen wollte, was ſein Buuder an⸗ geordnet hatte.


