Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſpaniſchen Vrinzen zu erwarten. Der Admiral erſchien vor ihnen mit eben ſo viel Unerſchrockenheit, als Be⸗ ſcheidenheit. Er beſchenkte ſie mit vielen Goldſtufen, welche gediegene Koͤrner wie eine Erbſe, Bohne oder

Lallnuß enthielten; mit einer Goldſtange von 20 Unzen, einem aͤußerſt ſchweren Stuͤcke Ambra, mit ſeltenen Gewaͤchſen, Voͤgeln, vierfuͤßigen Thieren, Baͤu⸗ men, Pflanzen, Hausgeraͤthen, Werkzeugen, Guͤrteln und Larven, welche mit Goldblech verziert waten. Statt daß er ſich verantworten ſollte, wurde weder von Aguado's Unterſuchung, noch von Boyls und Margareta's Anklagen geſprochen; vielmehr wurde er wegen ſeiner treuen Dienſte mit Lob und Dank uͤberhaͤutt.

Machdem er einen ausfuͤhrlichen Bericht uͤber ſeine bieherigen Entdeckungen und Eroberungen erſtat⸗ tet hatte, machte er den Vorſchlag zur kraͤſtigen Fort⸗ ſetzung der Unternehmung mit acht Schiffen, wovon zwei mit Lebensmitteln und Kriegsvorrath gefuͤllt, und zwei ſeiner perſoͤnlichen Anfuͤhrung uͤberlaſſen werden ſollten. Nicht nur dieſes wurde genehmigt, ſondern auch 300 Mann Verſtaͤrkung, welche aus Reitern, Fußgaͤugern, Matroſen, Bauern, Handwer⸗ kern und Goldarbeitern beſteyen ſollten, für Hiſpa⸗ niola angeordnet. Moͤnche, Aerzte, Chirurgen, Apotheker, Saͤnger und Schauſpieler ſollten das Le⸗ ben der Koloniſten erhalten und erheitern. Dem Ad⸗ mirale wurde erlaubt, noch 500 Mann auf ſeine Rech⸗