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ſtets gegen Oſt, indem er noch nicht wußte, daß man, zur Vermeidung der ſehr heftigen Oſtwinde, uͤber 32 Grade hinaus ſicherer und kuͤrzer fahre. Der ganzen MWannſchaft wurde die Reiſe um ſo langweiliger, als auch vem 20. Mai an der Mangel an Lebensmitteln immer fuͤhlbarer wurde, indem jeder Mann nur 6 Un⸗ zen Brod und 1 Kanne Waſſer erhie’t. 100 Melen ven den azoriſchen Inſeln gegen Weſt fand der Admi⸗ ral, daß die hollaͤndiſchen Kompaſſe um einen Punkt, die genueer aber nur ſehr wenig abwichen. Bei der erſten Entdeckung des Landes erkannte der Admiral ſogleich das Vorgebirge St. Vincent; des andern Tages lief er im Hafen von Kadix ein, wo eben drei zur Abfahrt bereitete Schiffe mit Lebensmitteln und Munition fuͤr Hiſpaniola verſehen waren. Obſchon er dieſe, als ihm der koͤnigl. Befehl gezeigt wurde, nicht mehr aufhalten konnte; ſo gewann er doch noch Zeit, ſeine Bruͤder zum Muthe und zur Standhaftigkeit brieflich zu ermahnen.
Er reiſte ſogleich nach Burgos, dem damaligen Sitze beider Majeſtaͤten; allein der Koͤnig war in Roufillon mit einem Kriege gegen Fronkreich, und die Koͤnigin zu Loretto mit der Abreiſe ihrer Tochter Johauna zum Beilager mit dem Herzoge Philipp von Flandern, Sohn des K. Maximi⸗ lian. beſchaͤftigt. Nach der Nuͤckkehr aber verfuͤg⸗ ten ſich beide nach Burgos, um die Prinzeſſin Mar⸗ gareth, Schweſter des Erzherzoges, als Braut des


