ob ſie nicht gar auf feſtes Land gekommen waͤren. Sie fanden viele ſehr große Papageien, Honig, Wachs und Pflanzen, welche die Indier zu Brod verwende⸗ ten, was ſie Cazabi, und ſpaͤter die Franzoſen Caſ⸗ ſave nannten. Ein Theil ging tiefer in das Land, und brachte viele Weibsperſonen zuruͤck, unter wel⸗ chen auch die Gattin eines Kaziken geweſen iſt, welche muͤhſam einzuholen war. Als ihr Verfolger ganz nahe gekommen war, drehte ſie ſich ploͤtzlich um, ergriff ihn und warf ihn ſo ſchnell auf den Boden, daß ſie ihn erdroſſelt haben wuͤrde, wenn er nicht Huͤlfe bekommen haͤtte. Unterdeſſen wurden alle Weibsperſonen durch Geſchenke und guͤtiges Benehmen des Admirals bald wieder freundlich und vertraulich, verſorgten die Spa⸗ nier waͤhrend ihres gtaͤgigen Aufenthaltes mit Lebens⸗ mitteln, und bei der Abreiſe erbot ſich ſogar die Frau des Kaziken nebſt ihrer Tochter, den Admiral nach Spanien zu begleiten. Sie war außerordentlich dick und fett, ihre Fuͤße vom Knoͤchel bis an die Knie mit baumwollenem Zeuge umwickelt, ihre Haare lang, ungebunden und um die Schultern herum fliegend⸗ Sie hatte einige Kenntuiß der Sternkunſt, und be⸗ rechnete die Zeit nach dem Aufgange und Untergange der Sonne. Sie hatte faſt maͤnnliche Staͤrke, großen Verſtand und behauptete, ihr Mann naͤhere ſich ihr nur zu gewiſſen Zeiten des Jahres fuͤr die Fortpflan⸗ zung des Geſchlechtes. Er ſteuerte innerhalb der Breite von 22 Graden
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