Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Kaziken ſchon ſich beratheten, wie ſie dieſe Veraͤnde⸗ rung zu ihrem Vortheile benutzen koͤnnten. Aguado hatte noch keine bedeutende Strecke Wegs zuruͤck gelegt, als er ſchon vernahm, der Admiral ſei durch einen reitenden Boten von ſeinem Bruder zuruͤck ge⸗ rufen worden, und befinde ſich bereits zu IJſabella. Er kehrte ſogleich dahin zuruͤck; da ſein Gefolge durch die zerſtreuten Mißvergnuͤgten verſtaͤrkt worden war, ſo glich ſein Einzug einem Siegesgepraͤnge. Seine Vollmacht wurde unter Trompetenſchall ausgerufen. Der Admiral ſelbſt ſuchte dieſe Feierlichkeit zu erhoͤ⸗ ben, ſtellte ſich vor den Bevollmaͤchtigten, und verſi⸗ cherte ihn ſeines vollſten Gehorſames gegen die Be⸗ fehle der beiden Majeſtaͤten. Sogleich wurde die Un⸗ terſuchung begonnen; die Indier, wie die Spanier ergriffen dieſe Gelegenheit mit Freude, die ihnen ver⸗ haßten Auslaͤnder, welche der Hof ſelbſt nicht mehr zu achten ſchien, zu verdraͤngen. Alle Klagen wurden angehoͤrt: je bedeutender ſie ſchienen, deſto mehr ge⸗ fielen ſie dem Bevollmaͤchtigten. Der Admiral fuͤgte ſich in dieſe Widerwaͤrtigkeit weit beſſer, als man vor⸗ her geglaubt hatte; er begegnete ſeinem Geguer mit der groͤßten Ehrfurcht, und ertrug deſſen uͤbermaͤthige Vorwuͤrfe mit der groͤßten Geduld. Er ſtellte ſich— dergeſchlagen, ſorgte weder fuͤr die Ordnung der Kopf noch Kinnhaare, ging in einem Trauerk eide nnger, und verehrte, ſtatt dem Ag uado die Ueberſchreitung ſeiner Gewalt vorzuwerfen, blos die Quelle derſelben; étes B. Indien. I. 3. 5