Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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nur durch die groͤßte Geſchicklichkeit, und nicht ohne eigene Beſchaͤdigung ſich retten konnte. Am 30. Juni naͤherte er ſich wieder der Inſel Cubu an der naͤm⸗ lichen Kuͤſte, von welcher er gegen Oſt gefahren war. Hier verbreitete ſich ein hoͤchſt angenehmer Geruch, indem die Einwohner nichts als gewuͤrzartige Kraͤuter und wohlriechende Baͤume brennen.

Am 7. Juli wurde am Ufer eben Meſſe geleſen,

als ein alter Kazik erſchien, und der Zeremonie auf⸗

merkſam beiwohnte. Da er den Admiral fuͤr das Oberhaupt der Fremden anſah, ſo reichte er ihm ei⸗ nige Fruͤchte, und ſprach etwas uͤber das hoͤchſte We⸗ ſen, welches die Tugend im kuͤnftigen Leben belohnt, und das Laſter ſtraft. Er war mit den Oberhaͤuptern in Hiſpaniola und Jamaika bekannt, und auch am weſtlichen Ende von Cuba geweſen, wo der Ka⸗ zik ſich wie ein Prieſter kleidete. Der Admiral machte ihm durch ſeinen indiſchen Dolmetſcher zu wiſſen, daß er bloß gekommen ſei, die Karaiben und andere Ruhe⸗ ſtoͤrer zu zuͤchtigen, und alle Einwohner in den Genuß des Friedens zu verſetzen.

Am 16. Juli ſegelte er ungeachtet eines ſtarken

Windes und Regens weiter. Bei der Annaͤherung

zum Vorgebirge La Cruz erhob ſich ein ſo ſtarker Sturm, daß die Rettung nur einer beſondern Gnade Gottes zugerechnet wurde. Die Schiffe waren bei⸗ nahe umgeworfen, ehe die Segel eingebunden werden konnten; ſie ſchoͤpften ſo viel Waſſer, daß dieß nicht