Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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er ſie wegziehen laſſen mußte. Je naͤher er an Cuba kam, ſah er die ganze See voll Schildkroͤten, und Schaaren von Voͤgeln, welche gleiche Richtung nah⸗ men und die Sonne verfinſterten. Am 12. Juni ſchwaͤrmten ſo viele Schmetterlinge um die Schiffe herum, daß es ganz dunkel blieb vom Morgen bis Abends, an welchem ſie durch einen Platzregen ver⸗ ſcheucht wurden. Mangel an Waſſer veranlaßte ihn, an einer Inſel zu ankern, welche vielleicht 3o Meilen im Umfange hatte, 700 Meilen von Dominika entfernt war, und von ihm der Evangeliſt genannt wurde. Hier machte er die Berechnung, daß er 75 Grade der Laͤnge ſeit Kadix durchſtrichen habe. Am 13. Juni ließ er ſuͤdlich ſteuern; nach einigen Meilen glaubte er ſich in einem ſicheren Kanale zu befinden; allein er war nur in einem Meerbuſen, wel⸗ chen er nicht durchfahren konnte; er mußte alſo zu⸗ ruͤck kehren. Obgleich er im Stillen die laute Unzu⸗ friedenheit ſeiner Mannſchaft theilte, ſo verlor er doch ſeinen Muth nicht. Er ſegelte alſo an die Evange⸗ liſten⸗Inſel zuruͤck, dann gegen Nord, wo er bald eine gruͤn⸗ und weiß gefleckte See antraf, deren Tiefe kaum zwei Faden betrug. Sieben Meilen weiter wurde die See ſo ſchwarz wie Tinte, welches Farben⸗ wechſels die erfahrenſten Seeleute ſich nicht erinner⸗ ten, obſchon derſelbe wahrſcheinlich nur Durchſchein des ſeichten Bodeus war. Ploͤtzlich lag er, waͤhrend er ſein Tagebuch abfaßte, ſo gefaͤhrlich auf, daß er