180
ganz ausgepumpt werden konnte. Zu der anſtrengen⸗ den Arbeit kam noch der Mangel an andern Lebeus⸗ mitteln als Fiſchen; der Admiral ſelbſt, wie jeder an⸗ dere Mann, mußte ſich taͤglich mit einer halben Kanne Wein und einem Pfund verdorbenen Zwieback begnü⸗ gen. So erreichte er am 48. Juli das Vorgebirge, wo er von den Einwohnern mit Brod(Kaza bi) aus geduͤrrten Wurzeln, mit Fiſchen und wohlriechen⸗ den Fruͤchten verſehen wurde. Nach dreitaͤgiger Ruhe naͤherte er ſich am 22. Juli der Inſel Jamaika, welche er zwar St. Jago bezeichnete, welchen Na⸗ men aber ſie nicht behielt. Er ſegelte gegen Weſt an der Kuͤſte voruͤber und bemerkte vieie Einwohner, guten Boden und vortreffliche Haͤfen, Er berechnete dabet die Laͤnge der Inſel auf 50, und die Breite auf 20 Meilen.. 14 Sobald der Sturm ausgetobt hatte, wendete er ſich gegen Oſt nach Hiſpaniola, deſſen erſtes Vor⸗ gebirge, von welchem er die Inſel uͤberſehen konnte, El Cabo de Farol nannte. Am 20. Auguſt er⸗
blickte er das weſtliche Vorgebirge, welches er St. Mi⸗
chael nannte, und ſpaͤter Tiburon geheißen wurde, 30 Meilen zu der öſtlichen Spitze von Jamaika. Am 23. Auguſt wurde er auf dem Schiffe von einem Kaziken beſucht, welcher ſeinen Namen und mehre ſpaniſche Worte ausſprach. Gegen das Ende Auguſt's ankerte er an der kleinen und hohen Inſel Alto Veloz eine andere, 12 Meilen entferntere, nannte


