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ſten Fruͤchte reif. Dieſe ungemeine Fruchtbarkeit wurde durch die nnvergleichlich maͤßige Waͤrme des Waſſers und der Luft bewirkt, welche in die Keime drangen und den Wurzeln Nahrung zufuͤhrten. Ko⸗ lomb freute ſich graͤnzenlos uͤber die Gegend des Himmels, uͤber den Boden und uͤber das eben ſo helle und kuͤhle, als geſunde und ſchmackhafte Waſſer. Deſſen ungeachtet drohte der Mannſchaft eine Hungersnoth, indem die dem Wachsthume der Pflan⸗ zen ſo gedeihliche Waͤrme und Naͤſſe die aus Europa mitgebrachten Lebensmittel zur Verweſung befoͤrderte. Dem dringenden Mehlbeduͤrfniſſe zu ſteuern, war die Erbauung einiger Mahlmuͤhlen noͤthig. Da aber die meiſten gemeinen Soldaten durch die Erbauung der Stadt Iſabella abgemagert oder gar krank gewor⸗ den waren; ſo ſah Kolomb ſich zur Verwendung der Edelleute genothigt, welche das Arbeiten fuͤr ent⸗ ehrend hielten, weil ſie nur in der Abſicht, Gold und Ruhm zu erwerben, freiwillig gekommen waren. Die Unzufriedenheit wurde bald oͤffentlich, und die ſtren⸗ gen Mittel, ſie zu unterdruͤcken, vermehrten dieſelbe um ſo ſchneller, als ſelbſt Boyl, der Obere der Geiſtlichkeit, den Admiral der Willkuͤhr und Grau⸗
ſamkeit beſchuldigte. Man glaubte deſſen Unzufrie⸗
denheit vorzuͤglich darin ſuchen zu muͤſſen, daß ſeine taͤgliche Mundportion nicht weniger, abs die der uͤbri⸗ gen beſchraͤnkt wurde, und ſein geringſtes Vergehen ſo wenig, als jenes der uͤbrigen ungeahndet bliel⸗


