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umſchuf. Die Schanze wurde aus Stein und Holz aufgefuͤhrt, und auf der Seite, wo der Fluß einen Zugang zu Land offen ließ, mit einem Graben verſe⸗ hen. Zum Spotte der Unglaͤubigen, welche die Ge⸗ gend von Cibao erſt nach geuommener Einſicht me⸗ tallreich halten wollten, naunte er die Schanze St. Thomas. Die Aufſicht vertraute er dem Ordens⸗ Kommandeur Don Petro de Margarita mit 56 Mann, theils Soldaten, theils Handwerksleuten, damit das Fort bald vollendet wurde.
Die Beſorgniß, ſeine laͤugere Abweſenheit von Iſabella moͤchte nachtheilige Folgen haben, bewog ihn, bald auf dem naͤmlichen Wege zuruͤck zu kehren. Da es mehre Tage geregnet hatte, ſo ſchwollen die Baͤche und Fluͤſſe ſo an, daß er nicht ſo ſchnell uͤber⸗ ſetzen konnte, ſondern einige Male bei den Wohnun⸗ gen der Indier, welche er durch Schmeicheleien und Geſchenke gewann, unter freiem Himmel uͤbernachten mußte. Als er am 29. Maͤrz nach Haus kam, konnte er das Gedeihen der vor zwei Monaten geſaͤten Fruͤchte nicht genug bewundern. Die wilden Weinſtoͤcke, welche beſchnitten worden waren, trugen große und vortreffliche Trauben. Die Melonen waren vortreff⸗ lich, die Kerne von hartem Obſte keimten in 7 Tagen, die Gurken waren in 20 Tagen gewachſen, Wicken 25 Tage nach der Saat reif, und das erſt am Ende Jaͤnners geſaͤte Getreid hatte bereits Aehren. Alles keimte in 3 Tagen, und in 3 Wochen waren die mei⸗


