Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Nacht zugebracht wurde. Die aus Iſabella mitge⸗ gangenen Indier beſuchten alle mit Stroh oder Rohr gedeckten Haͤuſer, nahmen alles Beliebige ohne Wi⸗ derſpruch der Einwohner aus denſelben weg, und wun⸗ derten ſich, daß die Spanier nicht gleiche Guͤterge⸗ meinſchaft ausuͤbten, oder an ſich ausuͤben ließen.

Des andern Tages, 14. Maͤrz, ſetzte er in Nachen uͤber dieſen Fluß, und kam nach 11⁄½ Meilen an den Fluß Nieayaga, welchen er, weil man einige Gold⸗ koͤrner darin fand, Oro nannte. Dieſer nahm 3 Baͤ⸗ che in ſich auf, wovon der erſte Buenieum, ſpaͤter Rieo ſeco, der zweite Coatenieu und der dritte Eiba hieß. Jenſeits des Fluſſes war ein großer Flecken, deſſen meiſte Einwohner bei der Ankunft der Spanier ſich fluͤchteten, oder ihre niedrigen Hausthuͤ⸗ ren, bei deren Durchgange man ſich beugen mußte, durch Rohrſtaͤbe verriegelten. Er ſetzte uͤber den drit⸗ ten Fluß, welchen er wegen des friſchen Waſſers Rio verde nanute, und deſſen Umgebung mit glaͤnzenden runden Steinen bedeckt war. Am 15. Maͤrz durchzo⸗ gen ſie wieder viele Doͤrfer, deren Einwohner ſich gleichfalls durch Rohrſtaͤbe hinter ihren Hausthuͤren geſichert hielten. Des Abends gelangten ſie an den Fuß eines hohen Berges, welcher die bisherige Land⸗ ſchaft von Cibao ſchied, und durch die Schanzgraͤ⸗ ber erſt zugaͤnglich gemacht werden mußte. Auf deſ⸗ ſen Gipfel uͤberſah er die ganze Inſel zum Lohne des muͤhſamen Erſteigens.