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ral erwſederte das Geſchenk mit vielen kleinen irde⸗ nen Gefaͤßen, Taſchenſpiegeln, Meſſern, Scheeren, Steck⸗ und Naͤhnadeln, und hing ihm das Bild der Maria um den Hals. Ungeachtet der Wunden ließ er ſich nicht abhalten, den Admiral bis an die Flotte zu begleiten, wo er beſonders die Pferde ſehr be⸗ wunderte, als ſie in ſeiner Gegenwart ihre Schule machten.
Da der Platz des alten Forts mit ttehendem Waſ⸗ ſer umgeben war, Mangel an Steinen zum Bauen litt, und an das Ungluͤck der Landsleute erinnerte; ſo beſchloß er die Erbauung eines neuen Forts an ei⸗ nem anderen Orte. Am 1. De;z. lief er mit der gan⸗ zen Flotte aus Puerto Real aus, um bei Puerto di Plata, wo die Gegend angenehmer und frucht⸗ barer ſchien, eine neue Kolonie anzulegen. Allein waͤhrend dieſer kurzen Fahrt wurde er von einem Sturme— von den Franzoſen Nords genannt— uͤberfallen, wodurch faſt alle ſeine Schiffe geſcheitert waͤren, wenn ſie nicht zwei Meilen hinter Monte Chriſto noch auf einem Fluſſe ihre Zuflucht gefun⸗ den haͤtten.
Iſt gleichwohl dieſer Fluß nicht uͤber 100 Schritte breit, ſo diente er doch zu einem bequemen Hafen. Der Admiral ſtieg nahe bei einem Dorfe der Indier an das Land, erkannte die leichte Ausfuͤhrung einer Waßſerleitung durch daſſelbe fuͤr Muͤhlen und andere Bequemlichkeiten zu einer neu anzulegenden Stadt,


