141
Tages einen Theil ſeiner Leute an das Land ſetzen ließ, damit ſie die Prozeſſton in eine benachbarte Ma⸗ riakirche machen koͤunten, welche er mit der uͤbrigen Mannſchaft am folgenden Tage wiederholen wollte. Die Spanier waren ihrem Geluͤbde gemaͤß nicht nur ohne Waffen, ſonderu gquch im bloſen Hemde. Kaum hatten ſie das Ufer aus den Augen verloren, ſo wur⸗ den ſie von vielen Portugieſen umringt und gefangen. Der Admiral konnte nicht begreifen, warum ſeine ge⸗ landete Mannſchaft nicht auf das Schiff zuruͤck kom⸗ me; er legte ſich mit ſeinem Schiffe an die Landſpitze, von welcher man die Kapelle uͤberſehen konnte. Hier erblickte er zwar ſeine Barke, aber ſtatt ſeine Leute⸗ welche er aufnehmen wollte, einen Haufen bewaffne⸗ ter Reiter, welche abſtiegen, und in die Barke ſich be⸗ gaben. Sogleich bereitete er ſich zum Gefechte vorz jedoch wollte er die Feindſeligkeit nicht beginnen. Bei der Aunaͤherung der Portugieſen verlangten dieſe ein Zeichen zu ihrer Sicherheit, welches er ſogleich ertheil⸗ te. Da ſie noch immer in der Ferne blieben, aͤußerte er ſeine Verwunderung, daß er Niemand von ſeinen Leuten ſehe; er habe nicht vermuthen koͤnnen, daß man ihn bewillkomme, um ihn zu hintergehen. Er ſei ſpaniſcher Admiral im Weltmeere und Vieekoͤnig von Indien, und koͤnne ſich uͤber ſeine Anſtellung ausweiſen. Hierauf erwiederte ein portugieſtſcher Offizier: auf dieſer Inſel nehme man weder auf den Koͤnig von Spanien, noch auf deſſen Urkunden einige


