Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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wohner auf gleiche Weiſe verfuhren; ſie haͤtten auch viele Indier mit einem Feuerbrand in der Hand ge⸗ ſehen, um ihre Wurzeln und Kraͤuter, deren ſie ſich zur Beraͤucherung bedienten, zu kochen. Durch das Anreiben zweier Holzſtoͤcke entſtehe eine Flaume, wo⸗ mit ſie ihr Feuer anzuͤnden. Das Land enthalte un⸗ zaͤhlig viele Voͤgel, wovon nur Feldhuͤhner und Nach⸗ tigallen ihnen bekannt geweſen ſeien; auch die inne⸗ ren Baͤume ſeien ganz anderer Natur, als an den Kuͤſten des Meeres. Keine vierfuͤßigen Thiere ſeien ihnen begegnet, als ſtumme Hunde. Das haͤufig wach⸗ ſende Getraid habe einen ſehr angenehmen Geſchmack und werde Mais genannt. Auf die Frage, wo Gold zu finden ſei, habe man ihnen im Oſten Bohio und Cubanacan angedeutet.

Der Admiral erfuhr bald, daß Nacan die Mitte des Landes anzeige, und Bohio jedes Land mit vielen Haͤuſern und Einwohnern bedeute. Die Hoff⸗ nung, das goldreiche Land zu finden, bewog ihn zur Abreiſe; einige Indier von Cuba erboten ſich als Wegweiſer. Er nahm deren Erbieten um ſo lieber an, als er hoffte, daß einige deſto eher mit der ſpa⸗ niſchen Sprache bekannt wuͤrden. Auch wuͤnſchte er 12 Einwohner verſchiedener Landſchaften, maͤnnliche

und weibliche, als Zeugen ſeiner Entdeckungen nach

Spanien zu bringen. Da er bei dem Auslaufen aus dem Vorgebirge Baracoa einen widrigen Wind fuͤhlte, ſo mußte er im naͤchten Hafen der Inſei,