Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Er ſegelte zur vierten Inſel, welche von den Einwohnern Saamoto, von ihm aber Iſabella genannt wurde, und ihn eben ſo wenig befriedigte; weßwegen er gegen Oſt⸗ Suͤd⸗Oſt fuhr. An den zwei naͤchſten Tagen ſah er zwiſchen Nord und Suͤd acht neue Inſeln, welcheer, weil die Schiffe wenig Grund fanden, Sand⸗Inſeln(Arena) nannte. Am 21. Oktober entdeckte er die Inſel Cuba, welche er Juana nennen wollte; allein dieſe Benennung er⸗ hielt ſich ſo wenig, als jene der Fernandine. Am 28. fuhr er in einen großen Fluß, welchen er San Salvador nannte. Die Waͤlder dafelbſt waren ſehr dick, die Baͤume ſehr hoch, die Voͤgel hoͤchſt zahl⸗ reich, und die Fruͤchte von den unſrigen ganz ver⸗ ſchieden. Der Admiral ließ die zwei einzigen Haͤuſer, welche er ſah, unterſuchenaber ſie waren menſchen⸗ leer. Er ſegelte an zwei andere Fluͤſſe, welche er Luna und Mares nannte; deren Ufer ſchienen zwar bewohnt; allein die Indier fluͤchteten ſich bei dem erſten Anblicke drr Schiffe. Die 7 Indier, welche er an Bord hatte, gaben ihm zu verſtehen, daß er Gold auf dieſer Inſel finden wuͤrde, was er bald aus verſchiedenen Erſcheinungen wahrſcheinlich fand. um die Einwohner nicht zu erſchrecken, verbot er ſeiner Mannſchaft zu landen; blos Rodrigo Re res und Ludwig von Sorre s als zwei verſtaͤndige Maͤnner, wovon einer Jude und in alten Sprachen eingeweiht war, nebſt zwei Indiern, ließ er auf einem Nachen