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hatte. Des anderen Tages erſchrack die ganze Mann⸗ ſchaft uͤber die Menge gruͤn und gelb vermiſchten Graſes auf der Oberflaͤche des Meeres, welches von einer Inſel oder einem Felfen abgeſchwemmt zu ſeyn ſchien. Des folgenden Tages beobachtete man noch eine groͤßere Menge Gras, auf welchem eine kleine lebendige Heuſchrecke war. Daraus ſchloßen Einige auf die Naͤhe des feſten Landes, Andere auf eine nahe Klippe oder ein verſunkenes Land, wel⸗ ches Angſt verbreitete. Auch ſchmeckte das Meer nur halb ſo ſalzig als gewoͤhnlich, und in der Nacht ka⸗ men einige Thunſiſche den Karavellen ſo nahe, daß die Matroſen der Ning einen ergriffen. Die Luft war ſo gemaͤßig, wie in Andaluſien waͤhrend des Aprils. Faſt 370 Meilen von Ferro erblickten ſie wieder einen Rohrſchwanz. Am 18. Sept. erwartete Alphonus Pinzon, welcher voraus geſegelt war, den Admiral, um ihm zu melden, daß er eine große Menge Voͤgel gegen Weſt ziehen geſehen. Daher koͤnne das feſte Land nicht uͤber 15 Meilen entfernt ſeyn, indem er ſogar waͤhnte, es geſehen zu haben. Allein Kolomb belehrte ihn, daß er nur durch dickes Ge⸗ woͤlk getaͤuſcht worden ſey, welches ſich durch den ſcharfen Wind bald verlieren wuͤrde.
Mit vollen Segeln fuhren ſie vielmehr noch 12 Tage fort, woruͤber die Seeleute, welche nichts als Himmel und Waſſer ſahen. neues Wehklagen erho⸗ ben. Der Admiral blieb auf alle Erſcheinungen hoͤchſt


