Am 1. Sept. verlor er die Kanarien aus dem Geſichte, und ſteuerte ſtets gegen die weſtliche Gegend ſeiner Hoffnungen. Daruͤber verloren ſeine Seeleute wegen des ihnen noch unbekannten Meeres ihren Muth, weinten und heulten. Er beſchaͤmte ſie we⸗ gen dieſes Mißtrauens, und ſuchte ſie durch die Hoff⸗ nung auf angenehme Gegenden zu ermuntern. Er legte noch bis zur Nacht 18 Meilen zuruͤck; war jedoch ſo klug, taͤglich einen Theil des zuruͤck gelegten We⸗ ges zu verheimlichen, damit nicht alle ſeine Seeleute uͤber die zu große Entfernung von Spanien den Muth verlörrn. Am 11. Sept. ſah er 150 Meilen von der Inſel Ferro einen Maſt treiben, welchen nur die Stroͤme dahin gebracht haben konnten. Bald darauf beobachtete er, daß die Stroͤme mit vieler Gewalt
gegen Nord trieben, und am 14. September Abends
5) Meilen weiter gegen Weſt bemerkte er, daß die Magnet⸗Nadel um einen Grad, und des andern Tages noch um Grad gegen Nord⸗Weſt abwich.
Allein die folgenden Tage war die Abweichung ſehr
veraͤnderlich, und der Admiral gerieth uͤber dieſe neue
Erſcheinung ſehr in Staunen. Am 15. Sept. Nachts,
drei Meilen von Ferro, ſah er bei ſehr ſtillem Wet⸗
ter in Suͤd⸗Oſt eine große Flamme, dem Scheine nach 5-6 Meilen von den Schiſfen, in die See fal⸗ len. Die Seelente auf der Nina beobachteten vor
Anbruch des Tages einen Rohrſchwanz(Rabo de
jonco), welcher einen ſehr langen und duͤnnen Schweif


