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Reiſe, ließ in Porto Bello ein zweites Schiff als ganz unbrauchbar zuruͤck, und ſuchte ſo mit zweien Hiſpaniola zu erreichen; aber Wind lund Wetter trieben die ungluͤcklichen Reiſenden gegen das Ende des Monats Juni 1503 nach Jamaika.
Nach einigen Ruhe⸗Tagen ſchifften Diego Men⸗ dez und Bartholomaͤ Fieschi, zwei wackere Maͤn⸗ ner, in Kaͤhnen, welche mit indianiſchen Ruderern bemannt waren, nach Hiſpaniola, um dort Lebens⸗ mittel und die zur Heimreiſe noͤthigen Schiffe zu ho⸗ len; denn mit den ihrigen konnten ſie es nicht weiter wagen. Kurz nach der Abreiſe des Fieschi und Mendez erregten zwei Bruͤder, Porras, eine Meuterei unter den Spaniern gegen den Admiral, der gewiß nicht an ihrer ungluͤcklichen Lage Schuld war, und auf dem Krankenbette lag. Sie nahmen Kaͤhne, indiſche Ruderer, und verließen mit faſt allen Spa⸗ niern den edlen Mann, um nach Haiti zu ſegeln; doch widrige Winde trieben die Schaͤndlichen wieder zuruͤck. Zu dieſem Ungemach kam noch, daß die von ihnen taͤglich mehr gereizten und erbitterten Indier keine Lebensmittel mehr bringen wollten, und nur da⸗ durch, daß Kolumbus, eine heran nahende Mon⸗ des⸗Finſterniß benutzend, ihnen mit dem ſichtbar wer⸗ denden Zorne der Gottheit drohte, zur Fortſetzung ihrer Lieferungen von Nahrungsmittel bewogen wer⸗ den konnten.— Mittlerweile kam von dem Statt⸗ halter Hiſpaniola's, von de Lares, ein Schiff,
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