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der Schiffenden. Mehre Tage und Naͤchte hindurch ſah man weder Sonne noch Sterne. Die Segel zer⸗ riſſen, die Anker gingen verloren, und die Schiffe waren ſo ſehr in Gefahr, daß ſelbſt der kuͤhnſte See⸗ mann bebte. Kolumbus ſelbſt war gichtkrank, und voll Sorge fuͤr ſeinen Sohn und Bruder, welche in dem ſchlechteſten Schiffe ihn begleiteten. Endlich doch der Gefahr entronnen, beſſerte man die Schiffe am Lande von Cariagi aus, beruͤhrte dann die Kuͤſte von Carambaru, wo die Einwohner goldene runde Plaͤttchen um ihre Nacken trugen, kam darauf nach Veragua, und am 28. Oktober, vom Winde dahin getrieben, nach Porto de los Baſtimentos. Ein anderer neuntaͤgiger Sturm drohte neues Ver⸗ derben. Am Tage der h. drei Koͤnige kamen ſie in⸗ deß nach Veragua zuruͤck, und nun ſuchten ſie eine Zufluchtsſtaͤtte in einem Strome; denn ihre Schiffe waren ſehr ſchadhaft geworden. Das Land an dem Strome hinauf ward von Bartholomaͤ goldreich gefunden. Kolumbus ſchloß ſogleich mit deſſen Fuͤr⸗ ſten Quibian einen Vertrag wegen einer ſpaniſchen Niederlaſſung ab, welche zwar ausgefuͤhrt, aber we⸗ gen der Bosheit der Indier und wegen der Wortbruͤ⸗ chigkeit QOuibians hlntige Kaͤmpfe veranlaßte, und endlich wieder aufgegeben wurde. Mit faſt verfaul⸗ ten 3 Schiffen(bis in die Mitte des Februars 1503 war unaufhoͤrliches Regenwetter), indem man eines ſogar ganz zuruͤck ließ, begab man ſich wieder auf die
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