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welches dem Kolumbus ein Faß Wein, etwas duͤr⸗ res Schweinefleiſch brachte, und die faſt ſchon be⸗ zweifelte Ankunft des Mendez und Fieschi in Hi⸗ ſpaniola meldete, darauf aber ſogleich wieder ab⸗ ſegelte. Dieſe ſchmerzlich verhoͤhnende Handlung ſetzte das Schiffsvolk in den Wahn, Kolum bus ſey von dem Hofe Spaniens verbannt, und eine neue Meu⸗ terei gegen den großen Mann war die Folge. Man wollte ſogar Hand an ihn legen; allein Bartholo⸗ ma und wenige Getreue toͤdteten mit den Waffen in der Hand einige Rebellen, ſchuͤtzten dadurch des Ad⸗ mirals Leben, und ſtillten ſo kaͤmpfend und ſiegend den gefaͤhrlichen Aufſtand⸗ 3
Zu Ende des Maimonats 1504 kam endlich Men⸗ dez mit einem fuͤr des Admirals Geld gekauften Schiffe an, und am 28. Juni ſchifften ſich Alle, Freunde und Feinde, ein, um uͤber Domingo in die Heimath zu ſegeln. Kolumbus mußte, ſiets gichtkrank, faſt immer das Bett huͤten.
Gelandet im Hafen von San Lucar de Bar⸗ rameda, erholte ſich Kolumbus einige Tage von ſeinen Muͤhen und Beſchwerden. Dann betruͤbte ihn die Nachricht von dem Tode Iſabella's, ſeiner Beſchuͤtzerin. Hierauf erlitt er von dem Koͤnige Fer⸗ dinand die Kraͤnkung, daß ſeine Privilegien, ſchon laͤngſt ihm thaͤtlich entzogen, jetzt ſogar oͤffentlich und woͤrtlich widerrufen werden ſollten. So endete der große Mann, das Opfer des ſchaͤndlichſtes Undankes, mit


