Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Staate zugeſprochen. Die damaligen Einwohner wur⸗ den von gewiſſen Ariſtokraten regiert; ſie unterſchie⸗ den ſich von einander in der Art des Gotterdienſtes. Im Kampfe bedienten ſie ſich keiner andern Waffen, als der Stoͤcke und Steine. Ihr oberer Koͤrper war mit Thierhaͤuten, ihr unterer mit verſchiedenartigen Palmblaͤtern bedeckt. Ihre Baͤrte ſchoren ſie mit ſcharfen Steinen. Ihren Befehlshabern mußten alle Maͤdchen die Loͤſung des Hymens vor der Heirath uͤberlaſſen; dieſelben hatten auch die Fremden zu be⸗ dienen, iwie in China. Ihre Kinder ſogen die Milch der Ziegen⸗Muͤtter. Die gewoͤhnliche Nahrung der Erwachſenen war Weitzen, Gerſte, Milch, Kraͤuter, Maͤuſe, Eidechſen und Schlangen.

Auf der Ruͤckkehr nach Portugal entdeckte Lan⸗ celot den Fluß Ovedeck, welchen er Senegal nannte, weil ein Schwarzer dieſes Stamm⸗Namens daſelbſt in Freiheit geſetzt wurde. Stephan Alfonſo fuhr in einem Boot den Fluß hinauf, und nahm zwei Schwarze nach hartnaͤckigem Widerſtande gefangen. Roderigo Anez und Dinis Diaz wurden hier durch einen großen Sturm von den Uebrigen getrennt, und langten in Portugal an. Lancelot ruderte gegen das gruͤne Vorgebirge, und landete auf einer Inſel, wo er nichts als Geiſe fand, und in der Rinde eines Baumes den Wahlſpruch Heinrichs: Talent de bien faire; woraus er auf die fruͤhere Anweſenheit von Portugieſen ſchloß, welche Alvaro