Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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40.

lichen Beiſtand geleiſtet hatten. Der Prinz Hein⸗ rich ließ ſie gut kleiden, und ſchickte ſie in ihr Vater⸗ land zuruͤck, um das Unrecht wieder gut zu machen.

Gomera und Palma, Cheile der kanariſchen Inſeln, wurden 138s fuͤr den Koͤnig Heinrich all. in Spanien entdeckt, worauf Jean de Bethan⸗ court aus Frankreich von K. Johann II. in Ka⸗ ſtilien die Erlaubniß erhielt, ſie zu erobern. Nach⸗ dem er Lancelote, Fuerteventura und Ferro unterjocht hatte, ließ er ſeinen Neffen Maſiot von Bethancourt als Statthalter zuruͤck, welcher Go⸗ mera einnahm. Er vertauſchte ſie ſpaͤter an den Prinzen Heinrich fuͤr einige Beſitzungen in Ma⸗ deira, wohin er ſich begab. Da aber die uͤbrigen 8 Inſeln Gran Canaria, Palma, Gracioſa, In fierno, Alegranza, Santa Clara, Roche und Lobos nicht erobert wurden, ſo ſchickte der Prinz im naͤmlichen Jahre 1447 noch eine Flotte mit 2500 Fußgaͤngern und 120 Reitern mit Lanzen, unter der Anfuͤhrung Don Ferdinando de Caſtro aus, welcher daſelbſt landete, und viel Unglaͤubige bekehrte. Da aber der ſpaniſche Hof einige Anſpruͤche auf dieſe Inſeln machte, ſo wurde das Geſchaͤft der Unter⸗ jochung unterlaſſen. Spaͤter uͤbergab ſie K. Hein⸗ rich 1V. von Portugal an den Grafen Don Mar⸗ tin de Ataide von Antonguia. In dem Ver⸗ trage zwiſchen K. Alphons von Portugal und K. Ferdinand von Kaſtilien wurden ſie dem letzteren