Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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ergebe ſich ſchon daraus, daß die ſchnell vermehrten Kaninchen die Menſchen vertrieben. 3

Es iſt nicht zu laͤugnen, daß die erſte Entdeckung beider Inſeln ein großes Opfer an Geld und Men⸗ ſchen erforderte; allein dieß ſchreckte den Prinzen nicht ab, ſeiner Nation eine reiche Ernte in der Zu⸗ kunft zu bereiten. Vielmehr veranlaßte ihn der Neid benachbarter Nationen, der Krone Portugal von dem 1431 geſtorbenen P. Martin V. eine Schenkung aller Laͤnder, welche vom Vorgebirge bis nach und mit Oſtindien liegen unter einem ewigen Ablaſſe fuͤr alle bei dieſem Unternehmen Sterbende ertheilen zu laſſen. Dieſe Schenkung wurde auf den Antrag des K. Alphons und deſſen Sohnes Johann I. von den P. Eugen lV., Nikolaus V. und SiytuslVv. beſtaͤtigt, damit das gemeine Volk zur Mitwirkung und Cheilnahme gereitzt, und andere Nationen ab⸗ gehalten wurden, Eingriffe zu machen. Gleich nach dieſer Urkunde ſendete der Prinz den Seefahrer Gi⸗ lianes in einem Schiffe ab, welcher 1432 das noch nicht umſegelte Vorgebirge Bojador umſchiffte, welche Unternehmung mit den Arbeiten Herkules verglichen wurde. 4434 wiederholte Gilianes die Fahrt mit Alonſo Gonzales Baldaya in ei⸗ nem groͤßeren Schiffe, und ſegelte 30 Meilen hinter das Vorgebirge. Bei der Landung fanden ſie viele Fußſtapfen von Menſchen und Vieh, worauf ſie ſo⸗ gleich der Kuͤſte den Namen Angra de Ruyvos,