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Flamme griff ſo ſehr um ſich, daß in ſpaͤtern Zeiten ein Mangel an Holz entſtand. Der Prinz Heinrich ließ auf die erſte Nachricht von der Entdeckung Zucker⸗ rohre aus Sizilien dahin bringen, welche ſo ſchnell gediehen, daß nach einigen Jahren ſchon in einem Umkreiſe von neun engliſchen Meilen der fuͤnfte Theil, welchen der Prinz fuͤr ſeinen Ritterorden vor⸗ behielt, uͤber 60,000 Aroben, jedes 25 Pfund, betrug. Bald wurden Kirchen fuͤr die vermehrte Zahl der Ein⸗ wohner errichtet, ſpaͤter eine Domkirche. K. Eduard (Duarte) ſchenkte ſeinem Bruder Heiurich die Inſel, wovon die geiſtlichen Einkuͤnfte ſpaͤter dem Ritter⸗Orden Chriſti zugetheilt wurden.
Zwoͤlf Jahre hatte der Prinz bereits uͤber die moͤgliche Entdeckung von Guinea nachgedacht; der gute Erfolg mit den beideu entdeckten Inſeln ſpornte ſeinen Eifer vom Neuen, waͤhrend viele vorurtheils⸗ volle Menſchen ſeine Unternehmungen verdammten, und ihm die Verſchwendung des Geldes und die Ver⸗ nichtung vieler Menſchen vorwarfen. Viele hielten die Fluthen, Stuͤrme und Windwirbel fuͤr unbeſieg⸗ bare Hinderniſſe, erklaͤrten das Land, nach welchem er ſtrebte, fuͤr eine Wuͤſte Lybien's, welche wenige erreichen oder ertragen koͤnnten. Statt daß ſein Va⸗ ter Fremde zur Anſtedelung nach Portugal eingela⸗ den habe, fuͤhre er ſo viele aus, daß Mangel an Be⸗ wohnern entſtehe. Der Beweis, daß Gott jene Inſeln bloß den wilden Thieren angewieſen habe,


