Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſeinem 24ſten Jahre ſich durch beſondern Muth und viele Geſchicklichkeit auszeichnete. Von dieſer Zeit an wuchs ſeine Sehnſucht nach der Entdeckung neuer Laͤnder ungemein bis zu ſeinem Tode. Er verwendete ſein Geld zur Anſtellung erfahrner Schiff⸗Bauer und Fahrer; er ließ beſonders einen gewiſſen James aus Majorea holen, welcher in der Verfertigung von Seekarten und andern See⸗Inſtrumenten ſehr ge⸗ ſchickt war, und durch ihn oͤffentlichen Unterricht dar⸗ uͤber in einer Schule ertheilen, welche Akademie genannt wurde.

Aus ſeinen Unterredungen mit vielen Reiſenden durch die damals bekannte Welt, beſonders mit Mo⸗ ren von Fetz und Marokko, erlangte er einige Kenntniß von den Arabern, welche naͤchſt den Graͤn⸗ zen von Guinea, dem Koͤnigreiche Jalof und den Wuͤſten von Afrika und Aſſenhaji wohnten. Um ſeinen Forſchungen freiern Spielraum geben zu koͤnnen, ließ er ſich zu Ternacabal im Koͤnigreiche Algarbien am Vorgebirge Sagres nieder, wo die Ausſicht auf das Meer ſeine Hoffnungen belebte und ſeine Bemuͤhungen auſpornte. Er ließ vorerſt zwei Schiffe ausruͤſten, welche uͤber das Vorgebirge Bojador, Nam oder Non die Graͤnze der ſpa⸗ niſchen Schifffahrt hinaus ſegeln ſollten; allein dieſe Schiffe und mehre andere, welche ihnen folg⸗ ten, kamen nicht weiter, als 60 Meilen hinter das Vorgebirge. Daſelbſt iſt naͤmlich eine ſtarke Fluth,