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welche ungefaͤhr 6 Meilen von demſelben abfließt, ſich auf den Sandbaͤnken bricht, und große Wel⸗ len macht. Durch dieſe wurden die Seefahrer er⸗ ſchreckt und eingeſchuͤchtert, welche damals noch nicht erwogen, daß ſie um die Spitze herum ſegeln koͤnn⸗ ten, wenn ſie weiter außen auf der hohen See fah⸗ ren wuͤrden.
Der Prinz Heinrich, welcher die leichte Ueber⸗ windung dieſer Schwierigkeit einſah, ſchickte zwei Edelleute ſeiner Umgebung Juan Gonzales Zarco und Triſtan Vaz Deixeira, in einem kleinen Schiffe 1418 mit dem Befehle aus, laͤngs der barba⸗ riſchen Kuͤſte zu fahren, bis ſie uͤber jenes fuͤrch⸗ terliche Vorgebirge hinaus gekommen waͤren, und jenes Land entdeckt haͤtten, welches nach den Aus⸗ ſagen der Araber und nach den Vermuthungen der Gelehrten bis an die Linie reichte. Ehe ſie aber die afrikaniſchen Kuͤſten erlangten, uͤberfiel ſie ſchon ein ſo außerordentlicher Sturm, daß ſie beſorgten, von den Wellen verſchlungen zu werden. Sie wurden, ohne zu wiſſen, in welcher Gegend ſie ſich befanden, an ein kleines Eiland getrieben, welches ſie Porto Santo nannten, weil ſie es am Tage Aller⸗Heili⸗ gen erreichten. Sie fanden die Einwohner weder ganz eiviliſirt, noch ganz barbariſch, und das Erd⸗- reich ſehr fruchtbar. Bei ihrer Ruͤckkehr erfreuten ſie den Prinzen durch ihren Bericht ſo ſehr, daß er ſie ſogleich mit dem beruͤhmten Bartholomaͤo Pere⸗


