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ſich zuerſt, die kanariſchen Inſeln an ſich zu ziehen, welche damals dem Maciot von Bethancourt durch den Koͤnig von Kaſtilien uͤbergeben waren, und welcher ſie gegen eine Erkenntlichkeit 140s an den Prinzen Heinrich abtrat. Dieſer ließ ſie durch Ferdinand de Caſtro in Beſitz nehmen. Da er glaubte, daß ſie ihm zur Entdeckung der an den afri⸗ kaniſchen Kuͤſten liegenden Laͤnder und Inſeln ſehr nüͤtzlich ſeyn koͤunten, ſo ruͤſtete er 1410 mehre Schiffe aus, welche er mit unterrichteten Kapitaͤnen und Ma⸗ troſen aus Spanien und andern Laͤndern bemannte. Die Graͤnzen des ſuͤdweſtlichen Theiles von Afrika, welche damals den Portugieſen bekannt waren, beſtan⸗ den aus einem Kap, welches ſich vom Fuße des Ber⸗ ges Atlas, deſſen wahrer Name Chaunot war, welches von Seefahrern Capo Non genannt wurde, und nach damaliger Meinung unter dem 280 10“ der noͤrdlichen Breite liegen ſollte. Jene Schiffe ſegel⸗ ten um daſſelbe laͤngs des Ufers Capo Bojadere unter dem 260, hatten aber nicht den Muth, es zu umſchiffen.
Im J. 1416 ͦberfiel K. Johaun IJ., in Beglei⸗ tung ſeines dritten Sohnes Heinrich, die Araber im Lande des Koͤnigs Bani Marin, wozu er durch teutſche Truppen und engliſche Kaufleute unterſtuͤtzt worden iſt. Er uͤberwand ſie, machte viele tauſend nieder, und eroberte die große und mit einem Walle befeſtigte Stadt Ceutg, wobei Don Heinrich in


