Teil eines Werkes 
1. Th., 1. Bdchn (1828)
Entstehung
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Pedro, wegen ſeiner vorzuͤglichen Munterkeit und Geiſteskraft in den meiſten Wiſſenſchaften unterrich⸗ tet, und dann durch Frankreich, England, Deutſch⸗ land und Italien, wie auch nach Aſien und Afrika, theils zur hoͤheren Ausbildung, theils fuͤr den Zweck neuer Entdeckungen geſendet wurde. Da dieſer aber nach dem fruͤhen Tode ſeines Vaters Johann und alteſten Bruders Eduard die Regentſchaft ſtatt ſei⸗ nes minderjaͤhrigen Neffen Alonzo fuͤhren mußte, ſo konnte er ſeiner liebſten Neigung zu Reiſen nicht folgen, ſondern ſeine Beobachtungen und Erfahrun⸗ gen derſelben, beſonders zu Venedig, ſeinem Bruder Heinrich bloß mittheilen. Auf ſeiner Ruͤckkehr aus Palaͤſtina naͤmlich war er uͤber Rom nach Venedig ge⸗ kommen, wo er ſehr viele gute Karten ſtudirte, auf welchen er Winke zu ſpaͤtern Entdeckungen fand. Don Heinrich, Herzog von Viſev, hatte ſich von fruͤheſter Jugend an der Mathematik gewidmet. Bei ſeinem ruhigen und anſpruchsloſen Charakter und hoͤchſt durchdringenden Verſtande war es ihm leicht, mit gelehrten Maͤnnern umgang zu pflegen, durch deren freundſchaftliche Belehrung er ſchnellere Fort⸗ ſchritte in ſeinem Wiſſen machen konnte. Unter die⸗ ſem waren ihm die in der Kosmographie und Aſtrono⸗ mie gleich hoch geachteten Maͤnner die willkommen⸗ ſten. Nachdem er im Kriege gegen die Mohren ſei⸗ nen Muth erprobt hatte, ſo ſuchte er ſeine Vorliebe nach neuen Entdeckungen zu befriedigen. Er entſchloß

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