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ten, nach der hollaͤndiſchen Inſel Maſearegne ſich begeben zu wollen, welche ihnen du Quesne vor⸗ trefflich beſchrieb. Allein durch Betrug des Schiffs⸗ kapitaͤns kamen ſie 1690 auf die portugieſiſche Inſel Diego Nodrigo. Das Intereſſe der europaͤiſchen Glaubensgenoſſen am Schickſale dieſer Betrogenen gab der Reiſebeſchreibung Fr. Leg uats einen ſolchen Abſatz, daß neben drei franzoͤſiſchen Ausgaben in den Niederlanden 1708, 11, 20, noch eine hollaͤndiſche zu Utrecht 1708. 12., und eine teutſche zu Frankfurt 1709. 8., mit Kupfern erſchien.
Im Anfange des XVIII. Jahrhunderts kamen fuͤnf Reiſe-⸗Sammlungen von 5— 12 Baͤnden mit Ku⸗ pfern zu Amſterdam und Rouen heraus, wovon ein großer Theil vorher unbekannt war.— Luillers Reiſe hat ungeachtet drei franzoͤſiſcher Ausgaben zu Paris 1705, zu Rotterdam und Haag 1706. 12. und zwei teutſcher von L. Fr. Viſcher zu Hamburg 1709. 12., keinen Werth; eben ſo jene von Chr. Laug⸗ hans, E. Chr. Barchewitz, J. G. Worms.— Intereſſauter und zuverlaͤſſiger iſt das zum Theile of⸗ fizielle Werk des hollaͤndiſchen Geiſtlichen Fr. Va⸗ lentyn, welches mit vielen Kupfern in s großen Baͤnden zu Amſterdam und Dortrecht 1724— 26 her⸗ aus kam.— Die Verdienſte des Portugieſen Inigo de Biervillas beſchraͤnken ſich bloß auf die Be⸗ ſchreibung von Goaga.— Unbedeutend ſind die Be⸗ richte von G. L. Schwarz, N. J. Camſtrup⸗


