42 J. H. Schroͤder, J. Bucquoi und J. H. Groſe,
obgleich Letzterer aus dem Engliſchen in das Franzoͤſi⸗
ſche und Deutſche uͤberſetzt wurde.— Weit beſſer iſt jener von J. W. Heydt, wenn er auch nicht mit 115 Anſichten bereichert waͤre.— Die Mittheilung von Ol. Torreen und G. Fr. Gerbett haͤtte man entbehren koͤnnen.— Die Reiſe des engliſchen Feld⸗ arztes Ed. Jves 1755—51 hat durch die Ueberſetzung Blumenbach's und Chr. G. Dohm's die Wiſſen⸗ ſchaft eben ſo bereichert, wie jene von Anquetil du Perron 1755— 61 durch J. J. Purmann's Verteutſchung.— Was L. v. Dieshorn und de la Flotte lieferten, iſt nicht der Beruͤckſichtigung werth.— Die Reiſe des Pariſer Akademikers Le Gentil 4760—71 auf koͤnigl. Koſten war fuͤr die Stern⸗, Erd⸗ und Voͤlkerkunde zu vortheilhaft, als daß ſie nicht von Ebeling in die Hamburger Samm⸗ lung haͤtte aufgenommen werden ſollen.— Unbedeu⸗ tend ſind die Reiſen von Kindersly, Gren ier Zimmermann, Dupratz ohne bleibenden Werth jene von Nik. Fontana und Mae Intoſhz jene von K. G. Ekeberg hat ihren Ruf mehr der fran⸗ zoͤſiſchen und teutſchen Ueberſetzung, als dem Originale zu danken.— Deſto mehr Aufklaͤrung verbreitete der franzoͤſiſche Marine⸗Kommiſſaͤr Sonnerat uͤber Oſt⸗ Indten und China 1714— 813 weßwegen auch der Zuͤr⸗ cher Verleger der teutſchen neberſetzung, von J. Pezzl, die 144 Kupferſtiche und Landkarten beifuͤgen ließ.—


