Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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wie man Woͤlfe aufhenkt, verhauchten auch dieſe ihre ſchwarzen Seelen am Galgen. Au einem derſelben allein zaͤhlte man eines Tages zwei und dreißig. Doch ſelbſt dieſe Maßregel war nicht im Stande, ſie gaͤnz⸗ lich zuruͤck zu halten, und immerfort neckten ſie das Heer aus ihren Raubneſtern, beſonders in naͤchtlicher Dunkelheit. Durch ganz Bulgarien war unſer Zug ein wahrer Kreuz⸗Zug; obwohl die Unſrigen nicht ermangelten, dieſe laͤſtigen Quaͤlgeiſter ſelbſt mit den ausgeſuchteſten Martern zu kreuzigen. Zu allem dieſen geſellte ſich auch der Treubruch des griechiſchen Kaiſers; denn alles, was er vor unſerm Throne zu Nuͤrnberg durch ſeine Abgeordnete verſprechen, und dieſes Verſprochene ſogar eidlich bekraͤftigen ließ, hat er unerfuͤllt gelaſſen; ja, er gebot ſeinem Volke, unter Androhung von gemeſſenen Strafen, uns die noͤthigen Lebensmittel weder zuzufuͤhren, noch zu verkaufen. Ueberdieß traf er Anſtalten, daß uns alle Wege un⸗ gangbar gemacht wurden. Sie wurden mit umge⸗ hauenen Baͤumen und ungeheuern Felſen⸗Stuͤcken be⸗ legt. Aue verfallenen Schloͤſſer und feſten Plaͤtze des Landes wurden wieder ausgebeſſert und vom neuen befeſtiget, um uns durch feindliche Einlagerungen den

Marſch zu erſchweren, oder, wenn es moͤglich waͤre,

uns und der ganzen Chriſtenheit den Untergang zu be⸗ reiten. Mit Gottes Huͤlfe haben wir dieſe graͤßliche Hin⸗ terliſt uͤberwunden, nachdem es uns gelungen iſt, der Griechen boͤsliche Werke in Schutt und Aſche zu legen.