Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſeinen ſtarken Geiſt noch lange nicht gebeugt, und wohl gerne haͤtte er ſeine argliſtigen Feinde gezuͤchti⸗ get; allein die Vorſtellung, daß er nur der Eroberung des gelobten Landes wegen gekommen ſei, hielt ihn von zjedem fremdartigen Unternehmen zuruͤck.

Um dieſe Zeit war es auch, daß Kaiſer Fried⸗ rich Geſandte nach Teutſchland ſchickte, um ſeinem Sohne, dem roͤmiſchen Koͤnig Heinrich, folgenden Brief zu uͤberbringen:

Friedrich, von Gottes Guaden, roͤmiſcher Kai⸗ ſer ꝛc. Unſern vaͤterlichen Gruß, vielgeliebter Sohn, roͤmiſcher Koͤnig ꝛc. ꝛc. Unterrichtet von deinem Wohl⸗ ſeyn, freuen wir uns deſſen mit vaͤterlicher Liebe, und berichten dir ein Gleiches von uns, von deinem Bru⸗ der, dem Herzoge, und von dem Heere des Kreuzes, mit welchem wir nunmehr die Graͤnzen des griechi⸗ ſchen Reiches uͤberſchritten haben. Beizufuͤgen haben wir, daß dieſes nicht ohne außerordentliche Schwie⸗ rigkeiten geſchehen iſt, beſonders durch das Land der Bulgaren, wo die Unſerigen großen Schaden geduldet, und ſogar an Mannſchaft vieles verloren haben. Vor⸗ genanntes Land wimmelt von Raͤubern, welche ſich im Hinterhalte gelegt, und viele der Unſrigen uͤber⸗ fallen haben, wenn ſie unvorſichtig genug waren, ſich von unſerm Zuge zu entfernen. Doch wir lohnten dieſe Keckheit und Schmach mit mit gebuͤhrender Strafe. Das auf der That gefangene Raubgeſindel bezahlte uns den veruͤbten Frevel mit dem Leben, und,