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und ſo hinfaͤllig, daß er ſchon laͤngere Zeit auf einem Wagen mitgefahren werden mußte. Bei dem Aublicke der ungebetenen Gaͤſte regte ſich in ihm gewaltig auf der Geiſt der Ritterlichkeit.„Der Loͤwe muß allein auf ſich vertranen,“ dachte er, ſammelte ſeine letzten Kraͤfte, hob ſich vom Lager auf, ſtieß einem der Moͤr⸗ der ſein Schwert in den Mund, und wehrte ſich ſo tapfer, daß auch den andern nichts uͤbrig blieb, als die Flucht zu ergreifen. Darauf ſank der Heldenmann wieder auf ſein Lager zuruͤck, gab aber bald, von Schmerzen und der ploͤtzlichen Auſtrengung vernichtet, den Geiſt auf. Solche Auftritte erlebte das Kreuzheer von Tag zu Tage, ſo lange es durch Bulgarien zog; uͤberall mußte man ſich der Feinde— in der Naͤhe mit dem Schwerte, in der Ferne mit Pfeilen erweh⸗ ren. Keine Schmach, mit der man ſie beſtrafte, konnte ſie zuruͤck halten; immer wieder, von den Hoͤhen der Berge herab, oder naͤchtlicher Weile aus ihren Raub⸗ winkeln, ſtuͤrmten ſie auf die Teutſchen los.
Es war nunmehr der 14. Tag, ſeitdem das Kreuz⸗ heer von Niſſa aufgebrochen war; da gelangte es im Auguſt 1188 nach Straliz; allein es fand dieſe Stadt ganz menſchenleer. Der Meineid des griechi⸗ ſchen Kaiſers begann hier wieder ſich zu offenbaren. Anſtatt die verſprochenen Lebensmittel beiſchaffen zu laſſen, wozu er ſich doch eidlich verbunden hatte, be⸗ fahl er, unter Androhung grauſamer Strafen, alle Zufuhr abzuſchneiden. Alle Vorrathshaͤuſer, auf welche


