Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Endlich im Nachtrapp war das Fußvolk und das rei⸗ ſige Volk unter einander; jedoch befand ſich unter ih⸗ nen wohl auch mancher tapfere Degen.

Nachdem dieſe Eintheilung geſchehen war!, wurde das Lager vor Niſſa aufgehoben. Man nahm von den Freunden des Ortes, und beſonders von jenen gutgeſinnten Herren des Landes freundlichen Abſchied, und ruͤckte dann fort durch die rauhen und beſchwerli⸗ chen Wege der ungeheuern Waldungen, durch welche das Kreuzheer abermals ziehen mußte. Abermals wurden hier die Teutſchen von griechiſchen Raͤubern, wo es nur ſeyn konnte, aus manchem Hinterhalte uͤberfallen, beſonders Unbewaffnete, oder ſolche, wel⸗ che ſich etwas vom Hauptzuge entfernten. Selbſt wenn Mehrere zuſammen auf Futterſammlung auszo⸗ gen, blieben ſie nicht von Nachſtellungen verſchont. Das ganze Heer war alſo gedrungen, ſehr behutſam, und ſo geſchloſſen, als moͤglich, vorwaͤrts zu ruͤrken; auch fing man wieder an, alle dieſe feindlichen Geg⸗ ner, wo man ihrer habhaft werden konnte, zu ihrer wohlverdienten Strafe ſogleich am naͤchſten Baume aufzuhenken. So ergab es ſich unter andern, daß jene Naͤuber den Biſchof von Paſſau und ſeinen Vetter, den Herzog von Meran, uͤberfielen. Allein, da dieſe die Vorſicht gebraucht hatten, mit allen den Ihrigen, welche das Gepaͤck fuͤhrten, mit den Waffen in der Hand einher zu ziehen; ſo waren ſie augenblicklich im Stande einer tapfern Gegenwehr, empfingen auch dieſe