Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ihrer Feinde zu ſchuͤtzen, theilte der Kaiſer das Heer in geſonderte Haufen, und traf folgende kluge Ein⸗ richtung: In den Vortrapp ſtellte er ſeinen Sohn, Friedrich, den Herzog von Schwaben, mit dem Konrad von Regensburg, den Markgrafen Bert⸗ hold von Vohburg, den Markgrafen Herrmann von Baden. Dazu ſtellte er noch fuͤnf ſchwaͤbiſche und vier bayeriſche Grafen. Zum Panner⸗Herin wurde einannt Graf Berthold von Neunburg. Nun kam das zweite Treffen, welches aus Boͤhmen und Ungarn beſtand; beide Voͤlker hatten ihre beſondern Abzeichen. Berthold, der Herzog von Dalma⸗ tien, fuͤhrte die dritte Reihe. Mit ihm waren ſechs ehrwuͤrdige Biſchoͤfe: der von Wuͤrzburg und des oͤſtlichen Frankens, Herzog Gottfried; Rudolph⸗ Biſchof von Luͤttich; Diepold von Paſſau; Heinrich von Baſel; Herrmann von Muͤn⸗ ſter; Arnold von Osnambruck. Ihr Pannerherr war Poppyo, Graf von Henneberg. Nun kam der vierte Zug; er beſtand meiſt aus Kaiſerlichen. Jedoch waren noch dabei: der Erzbiſchof von Tarent, der Biſchof von Meiſſen, der Graf von Holland mit ſeinem Bruder, und ungefaͤhr ſechzehn andere Grafen, dann die uͤbrigen Tapfern des Heeres. Den Panner trug Rupert, Graf von Na ſſau, ein Mann, im Kriege hochberuͤhmt, ein verlaͤſſiger Held, welcher lauge Zeit zu Konſtantinopel, mit andern Geſandten es, als Gefangener zuruͤck behalten wurde.

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