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heer zu bekriegen, ſondern um jenen aufruͤhreriſchen Grafen zu begegnen, welche den Staat angefallen, und die bulgariſchen Laͤnder ſich angeeignet hatten.— Es bemerken aber die Schriftſteller der damaligen Zeit, daß die Worte dieſes Abgeſandten— keineswegs den Stempel der Wahrheit trugen. 3
Inzwiſchen war es dem teutſchen Kaiſer vollkom⸗ men Ernſt, Friede und Freundſchaft unter den Seini⸗
gen und den Landes⸗Einwohnern zu erhalten; und da
es ihm nicht entgangen war, daß zuweilen der Troß des Heeres, wenn er ausging, Futter zu ſammeln, ſich manche Raͤubereien erlaube, welche gegen das Buͤndniß anſtießen, welches mit den Griechen der feindlichen Haltung wegen gemacht worden war. Nach⸗ dem er ſich mit ſeinen Edlen berathen hatte, ſo mußte ſich das ganze Heer verſammeln, und der Biſchof von Wuͤrzburg, ein Mann von Anſehen und Beredſamkeit, jeden Frevel ſcharf verweiſend ahnden. Er brach un, ter andern in folgende Worte aus:„Verworfen von der Kirche ſei, wer ſich mit Blut befleckt; nicht mehr ziehe mit uns, wer ſich nicht reinigen will, damit ſich nicht der Fluch des Achaz wiederhole, und das ganze Heer zu Grunde gehe, wegen des Verbrechens Einzelner.“
Dieſe Rede war keineswegs ohne Erfolg, beſon⸗ ders da auch einige der Ausſchweifenden geſtraft wor⸗ den ſind. Man hoͤrte ferner weniger mehr vo Velei⸗ digung friedlicher Einwohner durch die Kreuzfahrer. Um aber auch dieſe wider die unvermutheten Auſalle


