Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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von Tag zu Tage mehr. Deun es bleibt ewig wahr: ein Reich, das in ſich getheilt iſt, loͤßt ſich endlich gaͤnzlich auf. Auf welche Weiſe aber dieſes Reich ge⸗ ſchmaͤlert worden war, iſt hier nicht der Ort, vollſtaͤn⸗ dig aufzuzaͤhlen. In Cypern hatte ſich ein Mann von koͤniglichem Gebluͤte— auch Iſaak genaunt, die Herrſchaft angemaßt; uͤber dem Helleſpont(vor Alters St. Georgen⸗Arm geheißen) in der Gegend von Phi⸗ ladelphia, rebellirte ein gewiſſer Theodorus; im groͤßten Theile von Bulgarien, und gegen die Do⸗ nau zu, wo dieſer Fluß in das ſchwarze Meer muͤndet, hatten ſich ein ſicherer Kalopeterflachus und ſein Bruder Craſſian zu Tyrannen aufgeworfen. Als ſich nun der griechiſche Staat ſo im Gedraͤnge befand, und eben das Kreuzheer ſeinen Durchzug durch daſſelbe nahm; da erſahen ſich auch vorgenannte Edle von Servien und Kroatien die Gelegenheit, und un⸗ terwarfen ſich einen Theil von Bulgarien.

Noch zur Zeit, da der Kaiſer vor Niſa lag, kam ein griechiſcher Prinz, mit Namen Alexius, ein Bruder⸗Sohn Iſaaks, als Geſandter aus Konſtan⸗ tinopel. Dieſer brachte endlich das Verſprechen ſichern Durchzuges und der Beifuhr des Nothduͤrftigen, ſo lange ſich das Kreuzheer in Griechenland aufhalten wuͤrde; jedoch ſollte ſich daſſelbe friedlich und ordent⸗

lich betragen. Uebrigens haͤtten die Griechen bei

Straliz ein Heer aufzuſtellen fuͤr nothwendig gefun⸗ den, nicht— wie es etwa ſcheinen moͤchte, das Kreut⸗