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Sohn, Alexius, noch in den Juͤnglingsjahren, den Scepter ergriffen hatte, ſtand ein Blutsverwandter von ihin, Namens Andronikus, auf, ein boͤſer, heimtuͤckiſcher Tyrann, welcher fruͤher von Emanuel aus dem griechiſchen Reiche vertrieben worden, nun aber mit Huͤlfe der Tuͤrken und anderer Voͤlker nach Konſtantinopel gedrungen war, und den kaiſerlichen
Prinzen mit ſeinem Anhange ermorden ließ. Hierauf
beherrſchte er faſt ſechs Jahre lang das griechiſche Reich unter vielen Grauſamkeiten. Dieſes wurde aber zur Zeit auf vielfache Weiſe zerſtuͤckelt; denn nicht allein der Koͤnig von Ungarn, auch andere Fuͤrſten und Großen eigneten ſich verſchiedene Laͤndereien zu, und das Heer des Koͤnigs von Apu lien verheerte die Staͤdte, welche an dem Geſtade des Meeres la⸗ gen. Zuletzt aber wurde er ſelbſt wieder vom Throne geſtoßen, ermordet, und ſtatt ſeiner ſchwang ſich ein anderer, Iſaak Anglikus, durch Empoͤrung zur hoͤchſten Wuͤrde des abendlaͤndiſchen Reiches empor. Allein auch dieſer war gleich niedertraͤchtig, geizig,
treulos und dumm. Um ſeine Herrſchaft einigermaſ⸗ ſen zu befeſtigen, nahm er die Tochter des Koͤniges
Bela von Ungarn zur Ehe; obwohl ſie bereits ſchon mit Atakir, dem Herzoge von Steyermark verlobt war. Das apuliſche Heer wußte er durch Verrath, indem er Einige aus ſeinem eigenen Heere beſtach, gaͤnzlich unſchaͤdlich zu machen. Allein deſſen ungeach⸗ tet ſank die Macht des abendlaͤndiſchen Kaiſerthums
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