Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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dans, und raͤumte ihnen beſtimmte Wohnſitze zu Je⸗ ruſalem ein, nachdem ſie lauge genug unter dem Tri⸗ bute der Tuͤrken geſchmachtet hatten. Im letzten Jahre ſeiner Regierung 14418 unternahm er, mit thaͤ⸗ tigſter Unterſtuͤtzung der Johanniterritter, noch einen Feldzug nach Aegypten, um die bisher veruͤbten vie⸗ len Unbilden der Chriſten feinde zu raͤchen. Es gelang ihm, ſich der Stadt Pharamia zu bemeiſtern, und ſie mit ſeinem Gebiete zu vereinigen. Nach dieſer Er⸗ oberung naͤherte er ſich dem Ufer des Nils, und lernte die wunderbaren Eigenheiten dieſes Fluſſes kennen. Er hielt eine Fiſchernte, kehrte mit einer reichen Ladung in die Stadt zuruͤck, und ließ ſich die⸗ ſelben bei einem frohen Mahle mit den Seiuigen recht gut ſchmecken. Allein bald erneuerten ſich die Schmer⸗ zen ſeiner alten Wunde; er wurde ſehr krank und be⸗ ſchloß, nach Jerufalem zuruͤck zu kehren; er verſchied aber ſchon unterwegs bei⸗der Stadt Laris, zur groͤß⸗ ten Beſtuͤrzung der Seinigen. Sein Leib wurde in die Hauptſtadt gebracht, und mit koͤniglicher Pracht neben jenem ſeines Bruders Gottfried feierlichſt beerdigt. So endigte ſich ſeine kaum 18jaͤhrige Re⸗ gierung mit eben der Thaͤtigkeit, welche er vor deren Antritte erprobt hatte. Er hatte keine Kinder, ob⸗ gleich drei Weiber; das erſte war aus England; das zweite aus Armenien; dieſes verließ er, und heira⸗ thete, zum groͤßten Aergerniſſe der Chriſten in Palaͤ⸗ ſtina, die Wittwe Adelais des Koͤnigs Roger von