Teil eines Werkes 
1. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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ſten voraus, und behielt ſein groͤßeres Heer im Hin⸗ tergrunde. K. Balduin J. ſtuͤrmte gegen die Rei⸗ ter los, welche ſich dem Scheine nach fluͤchteten. Aber bald ruͤckte das tuͤrkiſche Hauptheer vor, und richtete eine große Niederlage unter den Chriſten an, ſo hartnaͤckig ſie auch kaͤmpften. Vorzuͤglich zeichneten ſich viele Johanniterritter durch Tapferkeit aus, ob⸗ ſchon die meiſten ihr Leben opfern mußten; ſelbſt K. Balduinl. und der Patriarch Gobelin(nicht Arnulph) konnten kaum ſich retten. Dieſe Gele⸗ genheit benutzten die Einwohner von Askalon, die von Soldaten ganz entbloͤßte Stadt Jeruſalem zu be⸗ lagern, und die in den Vorſtaͤdten angelegten und mit Getreid gefuͤllten Scheunen anzuzuͤnden; doch zo⸗ gen ſie ſich auf die erſte Nachricht von der Ankunft des Koͤnigs zuruͤck. Da der religioͤſe Eifer die abend⸗ laͤndiſchen Chriſten ſpornte, ihren leidenden Bruͤdern im gelobten Lande von Zeit zu Zeit neue Verſtaͤrknn⸗ gen auf dem Meere zu ſchicken, ſo ſetzte dieſe Ver⸗ mehrung des Chriſtenheeres dle Tuͤrken in ſolche Furcht, daß ſie ſich zuruͤck zogen.

Zu Damask wurde der Perſerkoͤnig von Meuchel⸗ moͤrdern umgebracht, wozu der Koͤnig Doldequin von Damask ſelbſt, welcher jenen fuͤrchtete, einge⸗ willigt hatte. Im folgenden Jahre fiel ein perſiſches Heer unter dem Anfuͤhrer Borſequin ein, lagerte ſich in der Umgebung von Damask, und beunruhigte die Einwohner von Antiochien. Doldeauin, vom